4. Internationaler KoopCup 2005 der Sportgemeinschaft Handicap e.V. 10 Mannschaften traten am Wochenende 19./20. Februar in der Sporthalle der Max-Liebermann-Oberschule in der Kuno-Fischer-Str. in Charlottenburg gegeneinander an. Sie kamen u.a. aus Barcelona (Spanien), Strasbourg (Frankreich), Köln, Aachen und Berlin. Gespielt wurde Rollstuhlbasketball. Eine Sportart, die auch in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren bekannter geworden ist. Trotzdem ist sie für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln. Hängen die Körbe niedriger? Setzen sich wirklich Nichtbehinderte in einen Rollstuhl, um diesen Sport zu betreiben, und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Sport nicht einfach aufstehen können, sondern sich nur in ihren Alltagsrollstuhl umsetzen können? Es gibt immer noch eine Menge Vorbehalte. Dabei ist die Sache ganz einfach. Hier treffen sich Sportler, die, ob behindert oder nicht, fasziniert sind vom Basketballspielen. Auf dem Spielfeld zählt nur noch der Sport und der muss sich in seiner Dynamik nicht hinter dem Läuferbasketball, wie die Rollstuhlbasketballer sagen, verstecken. Jeder, der schon einmal ein Rollstuhlbasketballspiel gesehen hat, wird fasziniert von den Möglichkeiten sein, die die Spieler in ihren Sportrollstühlen zeigen, die ganz und garnichts mehr von dem Image eines Rollstuhls haben, eher dem eines Hightechgeräts. Rollstuhlbasketball bietet die einmalige Chance für Behinderte und Nichtbehinderte die gleiche Sportart gemeinsam in einer Mannschaft auszuüben und das ist für beide Seiten eine Chance, die Vorurteile bei sich und darüberhinaus in der Gesellschaft zu überwinden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden der Kinder- und Jugendgruppe der SGH acht Sportrollstühle von Damen des Ladies Lions Club Berlin Roseneck übergeben. Finanziert wurden diese Rollstühle von Spenden, die im Juni letzten Jahres auf einer Benefizveranstaltung auf dem Gelände des Tennisclubs Blau-Weiss gesammelt worden waren. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Ladies Lions Club Berlin Roseneck unter der Leitung der damaligen Präsidentin, Frau Christine Larkin-Peter. Dadurch ist es jetzt möglich, die immer größer werdende Rollstuhlsportgruppe zumindestens teilweise mit Sportrollstühlen zu versorgen. Bilder vom KoopCup 2005 unter www.sgh-berlin.de